Judoabteilung TV-Niederstetten

Judo – mehr als nur Sport!

Kyu-Gürtelprüfung der Judoabteillung des TV-Niederstetten

Kyu-Gürtelprüfung in Niederstetten

Am 21.01.2017 stellten sich 13 Judokas unter den strengen Augen von Jenny Zinser-Käss (1. Dan) und Jochen Kollmar (3.Dan) der Prüfung zur nächsthöheren Gürtelfarbe. Herr Kollmar ist der Prüfungsreferent des Würtembergischen Judo Verbandes. Seine  Aufgabe ist es außer den Judokas auch die Prüfung zu prüfen.

Kyu Gürtelprüfung in Niederstetten

Kyu Gürtelprüfung in Niederstetten

Ob Einhaltung der Anmeldefrist, Vollständigkeit der Unterlagen, Vorbereitung der Prüflinge, Aufbau und Durchführung der Prüfung, etc..In allen Punkten konnte er Jenny Zinser-Käss und der Judoabteilung des TVN., vertreten durch Abteilungsleiter Uwe Ludewig Lob und Anerkennung aussprechen.

Weiß-gelb und Gelbgurt Judo Kyu Prüfung

In der ersten Gruppe wurden die Anfänger geprüft um das Recht den weiß-gelben und den gelben Gürtel tragen zu dürfen. Dabei geht es im Besonderen um die Grundlagen des Judo. Fallen, nach rechts, links und nach hinten ohne sich oder anderen weh zu tun, Ukemi genannt ist das erste was man im Judo lernt und das erste was geprüft wurde. Den Partner am Boden festzuhalten, richtig zu belasten um seine Bewegungsfähigkeit einzuschränken,  aber auch sich aus einem Haltegriff zu befreien. das nächste. Im Stand musste der große Hüftwurf ( O- Goshi) der Hüftschwung (Uki-Goshi) sowie der große Außensturz (O Soto Otoshi) gezeigt werden. Nachdem die Techniken in der Grundversion gezeigt wurden war die Anwendungsaufgabe an der Reihe. Hierbei wurden alle Techniken in einer sinnvollen Bewegungssituation wie es auch im Kampf vorkommt demonstriert. Letztes Prüfungsfach war das Randori. Das ist ein freier Übungskampf, bei dem es – im Gegensatz zum Wettkampf – nicht auf das Siegen ankommt, sondern darum die erlernten Techniken aus der Kampfsituation anzuwenden. Im Randori zeigt sich auch ob der Judoka die Zehn Judowerte wie Mut, Respekt, Höflichkeit, etc. verinnerlicht hat.

Mit neuen Gürtelfarben ins neue Jahr

Mit neuen Gürtelfarben ins neue Jahr

Das recht und die Verpflichtung den weiß/gelben Gürtel zu tragen hat nun der aus Syrien stammende Majid Anjoukeh  

Den gelben Gürtel zu tragen hat sich Jonny Höfer verdient.

Orange-grüne Judo Gürtelprüfung in Niederstetten

In der zweiten Gruppe wurde der 4. Kyu geprüft. Das ist die orange/grüne Gürtelfarbe.

Die Prüfungsfächer sind dieselben, allerdings werden die Inhalte umfangreicher und schwieriger.

Bei den Ukemi kommt noch die Judorolle nach vorne mit aufstehen und liegenbleiben, sowie der freie Fall dazu. Hierbei handelt es sich um einen Sprung nach oben der mit einem halben Salto abschließt.

Bei den Bodentechniken müssen jetzt auch Umdrehtechniken und Armhebel gezeigt werden.

Im Stand werden Hüfttechniken (Koshi-Waza), Handtechniken (Te-Waza), Fuß Techniken (Ashi-Waza) sowie Opfertechniken(Sutemi-Waza) gefordert. Außerdem die ersten Würfe auf einem Bein.

Zudem werden stichprobenartig die bereits bestandenen Prüfungen als Vorkentnisse abgefragt.

Cinja und Nadine Metzger, Maria und Sebastian Nörr, Marvin Redeker, Isabel und Sebastian Düll sowie Veronique Michel, sind nun stolze Träger des orange/grünen (4.Kyu) Gürtels.

Grüne und Blaugurtprüfung in Niederstetten

Ab dem grünen Gürtel erwirbt sich der Judoschüler die „höheren Weihen“ seiner Ausbildung. Dies zeigt sich in dem zusätzlichem Prüfungsfach Kata. Kata (jap. Form) ist im Judo die zeremonelle Vorführung einer Abfolge von Techniken. Hierbei ist jede – auch die kleinste – Bewegung vorgegeben. Bei einer Katavorführung sieht man, ob ein Judoka den Sinn und die Funktionsweise der Techniken verstanden und verinnerlicht hat .

Um den 4. Kju zu erlangen musste Maximilian Michel die Gruppe der Hüftwürfe aus der Nage No Kata (Jap. Form des Werfens ) sowie seine neu erlernten Techniken im Boden und Stand  zeigen. Dies hat er mit Bravour gemacht und darf fortan den Grünen Gürtel tragen.

Um sich den Blauen Gürtel (2. Kju) zu verdienen muss der Judoka die Gruppe der Fußwürfe (Ashi- Waza) aus der Nage No Kata beherrschen. Opferwürfe, bei denen er sich selbst fallen lässt, um seinen Gegner zu werfen, und Würgetechniken um den Gegner zur Aufgabe zu zwingen hat er nun auch erlernt. Dass sie dies ,sowie die Inhalte der vorangegangenen sechs Prüfungen beherrschen haben Marius Kehrbaum und Lukas Baumann bewiesen.

Marius der auch als Assistenztrainer fungiert geht als Prüfungsbester seinen Schülern als „leuchtendes Beispiel“ voran.

Allen Prüflingen, Gratulation zum Erreichen der höheren Graduierung!

Den Trainern René Wagner, Sandra Lembke, Volker Kehrbaum und Uwe Ludewig Dank für die Zeit, Mühe und Geduld die sie für das Gürtelprüfungstraining aufgebracht haben.

Besonderen Dank an die baden-württembergische Katameisterin Anita Glaser (3.Dan), dass sie das Fach Kata gelehrt und sich als Uke bei den Katavorführungen zur Verfügung gestellt hat

Sie haben wesentlich zum guten Gelingen der Gürtelprüfung beigetragen!

Beim gemeinsamen Mittagessen wurde noch „gefachsimpelt“ und Zukunftspläne geschmiedet. Jochen Kollmar ist auch Selbstverteidigungstrainer und  Gewaltprävensionstrainer der Polizei. Es ist geplant ein Trainingswochenende mit Hallenübernachtung für Jugendliche, sowie einen Selbstverteidigungslehrgang gemeinsam durchzuführen.

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